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Montagsfrage

Hallo, ihr Lieben!

Nein, ich bin nicht tot, auch wenn man das hier Dank meiner Inaktivität sicherlich meinen könnte. Ich liebe meinen Blog und den Austausch mit euch, allerdings ist in meinem echten Leben momentan so viel los, dass ich einfach nicht genug Zeit habe. Es ist schwer, alles unter einen Hut zu bringen. Aber das könnt ihr sicher verstehen.

Ich möchte mich heute auf jeden Fall mal wieder Antonias Montagsfrage widmen, vor allen Dingen, weil die Frage im Moment für mich besonders relevant ist.

Bücher behalten oder aussortieren?

Ihr müsst wissen, mir geht es im Moment genauso wie Antonia. Oder fast so wie Antonia. Ich ziehe nämlich um.
Jupp, das ist der Grund, warum ihr in letzter Zeit so wenig von mir gesehen habt, zumindest hauptsächlich. Wir haben uns so viele Wohnungen angeschaut und so oft ist es nichts geworden, bis wir jetzt schließlich die perfekte Wohnung gefunden haben. Das hat sich jetzt wirklich mehrere Monate hingezogen. Hier in der Umgebung ist es echt schwer etwas zu finden. Aber Leute, die neue Wohnung ist so schön. SO SCHÖN!

Aber mit dem Umzug kommen auch die ganzen Bücherkisten.

Ich bin generell der Meinung – was ich vorher aussortiere, das muss ich dann nicht mitnehmen. Das gilt jetzt für Kleidung und Kleinkram und Möbel und auch für Bücher.
Ich habe generell kein Problem damit Bücher auszusortieren. Der Mensch ändert sich einfach mit der Zeit und damit auch sein Geschmack. Was soll ich sagen, als kleines Mädchen habe ich “Benjamin Blümchen”-Kassetten geliebt. Heute habe ich keine einzige mehr davon. Na, vielleicht ein blödes Beispiel, aber ihr wisst, was ich meine.
Das bedeutet jetzt nicht, dass ich jedes Monat rigoros Bücher aus den Regalen nehme, aber ab und an werden bei mir einfach Bücher, die vermutlich nie wieder eine Chance haben, von mir gelesen zu werden, oder die thematisch einfach nicht mehr relevant sind, auf einen Stapel in einer Kiste gepackt. Meistens handelt es sich um alte Leseexemplare oder Bücher aus Genres, die mich einfach nicht mehr interessieren.

Und genau da liegt momentan mein Problem. Jetzt ziehe ich um und ich habe keine Ahnung, was ich mit den Büchern machen soll, die ich nicht mehr brauche. Da es sich hauptsächlich um gekennzeichnete Leseexemplare oder leicht vergilbte Bücher handelt (das passiert bei mir sooo oft), kann ich die Bücher nicht verkaufen. Meistens nimmt meine Mutter die Bücher mit, die sie interessieren und bringt sie später (oder gar nicht) in ein Tauschregal drei Orte weiter, aber mit der Menge, die ich momentan aussortierter zuhause habe, kann ich nicht in ein Tauschregal. Es gibt auch niemanden in der Nähe, der Bücherspenden akzeptiert. Für Flohmarkt habe ich keine Zeit, der Umzug soll schon Ende des Monats über die Bühne gehen und bis dahin ist noch so viel zu tun. Hat wer eine Idee?

Ich denke, ich bin irgendwie von eigentlichen Thema abgekommen, aber das passiert mir bei den Montagsfragen eh andauernd. Kurzum: Ich bin dem Aussortieren nicht abgeneigt. Das bedeutet nicht, dass ich meine Bücher nicht liebe, aber manchmal ist es einfach schön, Platz für Neues zu schaffen.

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14 thoughts on “Montagsfrage

  1. Es gibt tatsächlich niemanden, der Buchspenden annimmt? Das ist schon irgendwie hart.

    In meiner heimischen Pampa nehmen erfahrungsgemäß manche Kirchengemeinde gelegentlich gerne Buchspenden an, vielleicht wäre es eine Idee, da mal nachzufragen!?

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    1. Es gibt tatsächlich einmal im Jahr einen Kirchenflohmarkt, allerdings war der bereits Anfang Mai und da hatten wir die neue Wohnung noch nicht….Ich bin da auch nicht immer besonders dahinter, da dort Ware, die nicht verkauft wird, in einen großen Container gepackt und weggeschmissen wird. Das finde ich dann doch zu schade. Ich hab hier irgendwie Pech. Das Krankenhaus nimmt sie nicht und die Bücherei nimmt sie nicht und das Tauschregal in der Nähe ist eh schon voll….ich muss mir echt was überlegen. Aber Danke.
      LG, m

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      1. Dir Kirche wirft nichtverkaufte Bücher weg!? O tempora, o mores! Na, wenigstens verbrennen sie sie nicht an Ort und Stelle … 😉

        Als zweite und letzte Idee würde mir noch einfallen, mal in der Buchhandlung des Vertrauens nachzufragen. Erfahrungsgemäß haben die manchmal entsprechende Beziehungen und/oder haben vielleicht eine Idee, auf die man selbst noch nicht gekommen ist.

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  2. Huhu!
    Wie schön, dass ihr schlussendlich doch noch eine SCHÖNE Wohnung gefunden habt! Bei mir steht Anfang nächsten Jahres ebenfalls ein Umzug an, da graust es mir auch schon vor den Bücherkisten. Aber danach habe ich ein Bücherzimmer und alles wird gut 😄
    Ich stehe dem Aussortieren auch nicht mehr kritisch gegenüber, miste alle paar Monate aus. Es wächst einem ja sonst über den Kopf!

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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    1. Gabriela, sie ist so schön. Du glaubst es gar nicht. Allein die Terrasse ist größer als meine aktuelle Wohnung. Und die Küche ist herrlich und da ist so viel Platz für meine Bücher… ich könnte ewig so weiter schwärmen und allen Leuten davon erzählen. Ich liebe die Wohnung. Kann gar nicht warten einzuziehen. 😀
      Du hast sicher auch die Probleme mit den Leseexemplaren. Was machst du damit?
      LG, M

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      1. Hach, ich kann es mir regelrecht vorstellen!
        Manche erbt meine Mama von mir, manche landen im Bücherschrank. Und manche, die nicht gekennzeichnet sind, die mogel ich bei nem Momoxpaket dazwischen. Viele behalte ich aber auch einfach 😀

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      2. Ich verfluche den Tag, an dem unsere Filialleitung beschlossen hat, eingegangene Leseexemplare mit einem Wareneingangstempel zu kennzeichnen. -.-
        Ich muss mir das mit Momox echt noch mal anschauen, aber ich glaube, die meisten meiner Bücher sind einfach zu vergilbt. Kommst du denn meistens auf die €10,- versandfrei?

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      3. Ich glaube, 10 Euro ist sogar der Mindestankaufpreis. Das letzte Paket brachte immerhin knapp 50 Euro, da muss man aber auch Glück haben, was sie grade wollen. Manche Bücher, die meine Mutter aussortiert, lager ich monatelang zwischen, bis sie wieder angenommen werden. Probier es einfach mal aus 🙂

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  3. Huhu,

    ich würde tatsächlich dazu raten, es mal mit Rebuy oder Medimops zu versuchen. Ich habe die “Verkaufen”-Option selbst noch nicht genutzt, aber soweit ich es verstanden habe, ist das recht unkompliziert und sie sind ziemlich entgegenkommend. Schicken dir sogar einen Karton, soweit ich weiß. Ich glaube nicht, dass es ein Problem ist, wenn die Bücher etwas vergilbt sind, da hab ich schon Exemplare erhalten, die ganz andere “Probleme” hatten. Reich wirst du damit natürlich nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass es primär darum geht, die Bücher loszuwerden und nicht, damit Profit zu machen.

    LG
    Elli

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    1. Ich muss mich da echt nochmal schlau machen. Rebuy scheint hauptsächlich etwas Deutsches zu sein, aber vielleicht habe ich da mehr Glück. Ob wir in der Nähe einen Hermesshop haben? Oh, Mann. Noch mehr für die To-Do-Liste. :/

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  4. Hallöchen!

    Geteiltes Leid und so. Du hast bei mir ja bereits kommentiert, dass es dir ähnlich geht wie mir. Ich habe den Umzug so halb hinter mir und habe das Glück, dass mein Bücherstapel noch nicht so gigantisch ist. Meine Freundin nutzt übrigens bisher immer Tauschticket, um Bücher (auch Rezi-Ex) abzugeben.

    Liebe Grüße
    Tina

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