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Rezension “Hair in all the wrong places”

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Titel: Hair in all the wrong places
Autor: Andrew Buckley
Verlag: Tantrum Books
Reihe: Hair in all ehte wrong places #1
Sprache: Englisch
Seitenanzahl: 237
ISBN: 978-1942664987
Format: Taschenbuch

Inhalt: What has he done? What’s happening to him? And what on Earth is that smell? For Colin Strauss, puberty stinks. Blackouts, hallucinations, and lapses in memory are the perils of growing up werewolf. Worse than that, Colin worries he might have had something to do with the recent attacks on the townspeople. He may have eaten a person. It doesn’t matter that it’s someone he doesn’t particularly like. What kind of boy goes around eating people? Foolishly, all Colin can think about is how Becca Emerson finally kissed him for the first time. Yep, hormones are afoot. Yikes! But girls will have to wait. Collin better get himself under control before someone else ends up hurt or worse . . . dead.

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Meinung: Ich habe dieses Buch bei der lieben Elli entdeckt. Und weil ich der Meinung von Elli vertraue und das Buch auch perfekt in mein übliches Beuteschema passt, habe ich mich nach bei meinem letzten Besuch beim großen A dazu entschieden, das Buch zu kaufen.

Colin hat es echt nicht leicht. Seine Eltern haben kein Interesse an ihm und so wird er von einem Verwandten zum nächsten abgeschoben und lebt nun bei seiner Oma, die ihn auch nur beschimpft. Er ist der Außenseiter in der Stadt, in der Schule und in seinem ganzen Leben, wenn man mal ehrlich ist. Doch gerade als Colin sich entschließt, dass er weg muss aus Elkwood und das Auto seines Großvaters klaut, wird er von einem riesenhaften Monster angegriffen und gebissen. Ab da wird alles anders. Und das betrifft nicht nur die körperlichen Veränderungen, die er schon fast nicht mehr vor andern verheimlichen kann.

Ich mochte Colin unglaublich gerne. Zuerst tat er mir leid, dann hab ich mich für ihn gefreut. Ich habe mit ihm gelitten und hatte Angst um ihn und ich habe eine Nachtschicht eingelegt, um das Buch zu Ende zu lesen. Colin ist besonders. Nicht nur, weil er plötzlich all diese Veränderungen durchmacht und zum Werwolf wird, sondern weil er diese Veränderungen – mal abgesehen von der unterschwelligen Panik, dass er vielleicht einen Schulkameraden gegessen hat – absolut annimmt. Er ist kein weinerliches Jungchen, das heulend mit seinem Schicksal hadert. Er hat Spaß an seiner Verwandlung, rennt, springt auf Hausdächer, ist stolz auf seine neue Physique. Er hat immer noch keinen Plan, was eigentlich mit ihm passiert, doch er ist entschlossen das Geheimnis von Elkwood zu ergründen und dabei möglichst wenig aufzufallen.

Genau wie Colin hat man als Leser zuerst wenig Ahnung davon, was in der kleinen Stadt eigentlich vorgeht. Warum regnet es dort ständig? Warum darf Colin nicht mit zur Stadtversammlung? Was haben die anderen Kinder nur gegen ihm? Was verheimlichen sie vor uns? Stück für Stück werden diese Geheimnise aufgedeckt. Ich hatte zwar so meine Vermutungen bezüglich einiger Sachen, hatte aber auch meine Freude daran, wenn ich daneben lag.

Colins Blackouts und Halluzinationen waren sehr gut beschrieben, ich  mochte die allgemeine Story, die Actionszenen und ich hatte auch meine Freude an den Nebencharacteren wie Becca oder Colins Oma. Sie waren bunt und unterschiedlich und das hat mir gefallen. Und aus irgendeinem Grund habe ich mich besonders darüber gefreut, dass Colin sich von vorn herein in das Außenseiter-Mädchen mit den roten Haaren und den schwarzen Klamotten verliebt hat und nicht in die populäre Blondine mit den kurzen Röcken.

Klar, das ganze Buch ist nicht gerade Shakespeare und es gäbe sicherlich noch ein paar Dinge zu verbessern. Manches ist sehr offensichtlich, aber ehrlich gesagt – es stört mich nicht. Das Buch ist vor allen Dingen eins – liebenswert. Und das ist mir wichtig und fesselt mich an die Geschichte.

Kurzum, ich hatte meine helle Freude an dem Buch. Es hat Action, Abenteuer, Paranormales, Witz und Teenager-Sarkasmus. Es hat Geheimnisse, offene Fragen, eine Prise Romantik und hat mir einfach Spaß gemacht. Es ist genau die Sorte Buch, die ich so liebe und ich bedanke mich bei Elli, dass sie mir einen neuen großartigen Autor vorgestellt hat. Ich bin sehr gespannt, was Colin als nächstes passiert und wie noch offene Fragen beantwortet werden.

4 thoughts on “Rezension “Hair in all the wrong places”

    1. Der zweite Teil ist jetzt auch auf dem Weg zu mir. Diese Woche noch, wenn ich Glück habe. Ich bin schon ganz gespannt. In deiner Rezension lobst du das Buch ja sehr. 🙂
      LG, m

      Liked by 1 person

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