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Rezension „Magnus Chase – Das Schwert des Sommers“

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Titel: Magnus Chase – Das Schwert des Sommers
Originaltitel: Magnus Chase and the Gods of Asgard: The sword of summer
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Reihe: Magnus Chase #1
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 560
ISBN: 978-3-551-55668-4
Format: Gebunden

Inhalt: Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!

Meinung: Tja, was soll ich sagen? Es gibt einen Grund, warum ich Rick Riordans Bücher so gerne mag. Sie sind mein Leuchtturm, wenn ich in leseflautischen Gewässern segle oder mal richtig was zum Lachen brauche. Sie zieren mein Regal und ich bin mir sicher, dass ich den Kauf eines Rick Riordan-Buches niemals bereue.

Magnus Chase ist da keine Ausnahme. Wir haben es hier wieder mit einem witzigen, fröhlichen Buch zu tun, mit jeder Menge Abenteuer, verschiedenst zusammen gewürfelten Charakteren und den skurrilsten Begebenheiten. Nach der griechischen, römischen und ägyptischen entführt uns der Autor in die neun Welten der nordischen Mythologie. Eine kleine Herausforderung, wie ich meine. Zwar hat der Autor auf jeden Fall versucht diese neuen Welten dem Leser verständlich zu machen, aber bei manchen Dingen muss ich zugeben, dass auch ich mir schwer getan habe alles zu begreifen.

Mit Magnus hat der Autor einen tollen neuen Protagonisten geschaffen. Magnus geht Streitigkeiten eher aus dem Weg, hat in den Jahren, die er auf der Straße lebt allerdings gelernt auf sich aufzupassen und ist offenbar zum Meister des Sarkasmus aufgestiegen. Die vielen sarkastischen Kommentare von Magnus haben mir das Buch auf jeden Fall noch mehr versüßt. Auch die anderen Figuren konnten sich sehen lassen. Zwerge, Elfen, Riesen, Götter, Walküren – da ist für jeden was dabei. Ach ja, Annabeth Chase, Tochter der Athene, hat ein Gastspiel! Ich habe mich gefreut zu sehen, wie die einzelnen Welten miteinander verbunden werden.

Was ich schade finde, ist, dass sich langsam aber sicher ein Muster in Riordans Bücher schleicht. Wir haben einen Helden, der von seiner mythologischen Abstammung keine Ahnung hat, bis er von einem Monster angegriffen wird. Wir haben ein paar beste Freunde, die nicht das sind, was sie zu sein schienen. Wir haben ein mutiges Mädchen, das über alles Bescheid weiß und vom Protagonisten ganz schön genervt ist, ihm aber trotzdem zur Seite steht und wir haben eine Prophezeiung, die so oder so gedeutet werden kann und das Abenteuer quasi einläutet. Einmal umrühren, fertig.

Trotzdem macht das ganze Drumherum viel Spaß. Von den Kapitelüberschriften, hin zu den Figuren und Dialogen und den witzigen Ideen des Autors habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das Buch trotz seiner Seitenanzahl und damit dem Gewicht überall hin mitgeschleppt. Das sagt doch schon alles, oder nicht?

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13 Kommentare zu „Rezension „Magnus Chase – Das Schwert des Sommers“

  1. Schöne Rezension! Ich kenne ja bisher nur die Percy Jackson Reihe, aber Helden des Olymp steht schon bereit. Die nordische Mythologie klingt aber auch sehr spannend. Da sein Konzept so erfolgreich ist, wird sich Riordan wohl immer daran halten. Aber er ist einfach super und witzig, da ist das bestimmt nicht allzu schlimm 🙂
    Schöne Feiertage
    Charline

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    1. Hallo, Charline!
      Die Helden des Olymp sind die einzigen, die ich noch nicht gelesen habe. Werde ich aber vielleicht noch machen, weil das einzige, was ich gar nicht verstanden habe, war, wie alt Annabeth inzwischen ist. Aber das Buch ist toll, kann ich dir nur empfehlen, auch wenn sich das Muster zeigt. 🙂
      Dir auch schöne Feiertage!
      LG, m

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  2. I completely love Riordan books too!! (Although I do agree that his plots are all really formulaic and it’s hard to be surprised with them because you know what’s coming.😂) But they’re so HILARIOUS and I love Magnus and his friends. The banter is just perfection. And the German cover is amazing. I love it! 😍

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    1. Hi, Cait!
      Who knew you know German! 🙂 Yeah, I really love Riordan’s books. They are so funny. I love to read them, when I feel like I never want to read a book ever again. It’s the perfect medicine. I can’t wait for the second book of the series. It comes out in May. 🙂
      LG, m

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  3. Hey,
    da ich ein begeisterter Percy Jackson- und Helden des Olymp-Fan bin, werde ich sobald wie möglich dieses Buch anfangen. In meinen Regal steht es auf jeden Fall schon 😉 . Was ich besonders toll an Rick Jordans Büchern finde ist, dass sie einen wirklich manchmal zum Lachen bringen und man hier zumindest auch ohne zuviel Anstrengung etwas über Mythologie lernt. Ein Bonus ist für mich auf jeden Fall der sarkastische Humor des Protagonisten. Danke für die tolle Rezension, wirklich schön verfasst 😊
    Lg, Julia

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    1. Hallo, Julia!
      Ich bin schon gespannt, wie dir das Buch gefällt. Rick Riordans Bücher bringen mich wirklich immer zum Lachen. „Helden des Olymp“ habe ich nicht gelesen. Irgendwie wollte ich gar nicht, dass Percys Geschichte weitergeht. Naja, jetzt habe ich das Problem, dass ich nicht sagen kann, wie alt Annabeth in diesem Buch hier ist. Aber vielleicht kannst du mir das beantworten? 🙂
      LG, m

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      1. Hi,
        da bin ich mir auch ziemlich unsicher, aber Magnus ist 1995 geboren und 16 Jahre alt, richtig? Und Annabeth soll angeblich 1993 geboren sein. Also sollte sie 18 Jahre alt sein, was aber irgendwie nicht richtig in meine Vorstellung passt, da ich sie noch ein Stück älter geschätzt hätte 🤔 . Zumindest kam sie mir so vor 🙂 Wie alt würdest du sie denn ungefähr schätzen?
        Lg, Julia

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      2. Naja, ich bin richtig verwirrt, weißt du. Es gibt da doch die Szene, an die Magnus sich erinnert, die zehn Jahre zuvor stattgefunden hat. Demnach war er 6. Annabeth meinte, sie würde von zuhause weglaufen, was geschehen ist, da war sie ungefähr sieben. Nach „Helden des Olymp“ müsste sie eigentlich ungefähr 18 sein, wenn sie dann aufs College gehen wollen, demnach müsste sie 18 sein, was bedeutet, dass sie zehn Jahre zuvor schon 8 sein hätte sollen und demnach schon nicht mehr daheim sein hätte können?! Wie gesagt, ich bin verwirrt…

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  4. Du hast recht!! Das passt ja mal wirklich nicht zusammen…Entweder wir beide haben irgendetwas wichtiges verpasst oder nur eine falsche Information ODER Rick Jordan hat da selber einen Fehler beim Zeitmanagement gemacht 😳? Nunja, ich glaube ich bin genauso verwirrt wie du. Vielleicht hat jemand eine andere Idee? Falls einer von uns beiden dahinter kommt, können wir es ja uns mitteilen…

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