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Rezension „Dorothy must die“

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Titel: Dorothy must die
Autor: Danielle Paige
Verlag: Harper
Reihe: Dorothy must die #1
Sprache: Englisch
Seitenanzahl: 452
ISBN: 978-0062280688
Format: Taschenbuch

Klappentext: 

I didn’t ask for any of this. I didn’t ask to be some kind of hero.

But when your whole life gets swept up by a tornado—taking you with it—you have no choice but to go along, you know? Sure, I’ve read the books. I’ve seen the movies. But I never expected Oz to look like this. A place where Good Witches can’t be trusted and Wicked Witches just might be the good guys. A place where even the yellow brick road is crumbling. What happened? Dorothy.

My name is Amy Gumm—and I’m the other girl from Kansas. I’ve been recruited by the Revolutionary Order of the Wicked, and I’ve been given a mission:

Remove the Tin Woodman’s heart,
Steal the Scarecrow’s brain,
Take the Lion’s courage, And then—
Dorothy must die.

Meinung: 

Ich besitze dieses Buch noch nicht lange, aber in der Zwischenzeit habe ich schon wieder vergessen, warum ich es unbedingt haben wollte. War es der ansprechende Klappentext? Meine Liebe zu Märchenadaptionen und das Versprechen aus dem Zauberer von Oz etwas ganz anderes zu machen? Ich weiß es nicht mehr. Fakt ist, dass ich die Entscheidung, es zu kaufen, nicht bereue.

Als ich das Buch dann begonnen habe, war ich fast schon enttäuscht. Protagonistin mit großer Klappe und schwierigem Hintergrund. Ich hatte mir ein bisschen weniger Klischee erhofft, jedoch muss man sich bei der Fülle an YA-Romanen natürlich auch langsam fragen, was nicht als Klischee gilt. Ein paar Kapitel später war ich dennoch gefangen. Danielle Paige hat die bekannte Geschichte von Oz genommen, weitergesponnen und sie in etwas anderes verwandelt. Die Magie der Geschichte und des Ortes ist nach wie vor da, aber über allem liegt etwas Farbloses, Verlorenes, Düsternes, das mir sehr gefallen hat.

Die Geschichte besitzt eine Art berechnende Logik und die Figuren, denen wir begegnen wirken gelegentlich kaltherzig und brutal, sodass ich, genau wie Amy irgendwann nicht mehr sicher war, wer jetzt eigentlich Gut ist und wer Böse. Die Geschichte ist packend und entwickelt sich rasant, sodass keine Langeweile aufkommen kann.
Die Figuren fand ich interessant. Während ich Amy als eine Konstante empfand, deren Verhalten mir nachvollziehbar vorkam, wurde ich aus den meisten anderen nicht recht schlau. Mal abgesehen davon war mir eigentlich keiner unsympatisch – selbst Dorothy und ihre Schergen fand ich interessant.

Was mich ein bisschen gestört hat, war die „Liebesgeschichte“, die eingebaut wurde. Zwar war sie dezent und eher unaufdringlich, allerdings auch so dezent, dass man sie meiner Meinung auch gleich weglassen hätte können. Aber hey.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es hat Action und Magie, Heimlichkeiten, Chaos und Verwirrung, Kämpfe, Gut und Böse, Grausamkeit, Leben, Tod, Loyalität – eigentlich hat es so ziemlich alles, was man sich in einem guten Buch zu finden wünscht. Für ein YA-Buch, das ich anfangs noch irgendwie klischeehaft fand, ist es auf jeden Fall einen weiter Weg gekommen und ich werde die Reihe gerne weiter verfolgen.

 

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3 Kommentare zu „Rezension „Dorothy must die“

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