Allgemein · Neuzugänge

Neu im September

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Hallo, ihr Lieben!
Ich weiß, was ihr jetzt denkt: Ein Beitrag zu Neuzugängen in Ms Regal? Wollte sie nicht dieses Monat Abstand halten von Neukäufen? Ja, da habt ihr schon recht. Aber was soll ich sagen? Am Samstag habe ich erfahren, dass mein Kurzurlaub nach Berlin ins Wasser fällt und daraufhin war Frustshoppen angesagt. Also habe ich die Buchhandlungen unsicher gemacht und mir neue Schätze für meine Privatbibliothek zugelegt. (Und eine unglaublich hyperflauschige weiße Strickjacke mit noch flauschigerem Innenfutter. Mir wird niiiiiie wieder zu kalt sein im Büro. 😀 )

Und jetzt ohne Umschweife: TA-DAA!

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An dem neuen Buch von Ursula Posnanzi und Arno Strobel „anonym“ konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Ich glaube dieses Buch wird mich von meiner aktuellen Unlust auf Krimis kurieren.
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums „Morituri“. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben…

Außerdem wird es jetzt endlich Zeit, dass ich mich an Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ wage. Diese Bildungslücke darf nicht weiterhin auf meinem Gewissen lasten.
Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Es handelt von Phantásien, dem Reich der Phantasie. Die Kindliche Kaiserin, Herrscherin dieses Reichs, ist schwer erkrankt. Sie droht zu sterben und mit ihr wird Phantásien untergehen. Erst ist Bastian nur der Leser der Geschichte, nach und nach merkt er, dass er ein Teil von ihr wird. Er soll derjenige sein, der Phantásien rettet!

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber Cornelia Funkes Büchen waren schon immer ein wichtiger Teil meines Regals. „Drachenreiter“ habe ich geliebt und es wird Zeit, es in meine Sammlung aufzunehmen. Nicht zuletzt, weil es seit heute einen zweiten Teil gibt. Ich bin schon ganz aufgeregt.
Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen, und seinen Begleitern, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Ort für Lungs Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr zu geben scheint. Lung setzt seine ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen „Saum des Himmels“. Dort, irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya versteckt, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Noch ahnen die drei jedoch nicht, dass es etwas viel Bedrohlicheres als die Menschen gibt – Nesselbrand den Goldenen, das gefährlichste Drachen jagende Ungeheuer, das die Welt je gesehen hat. Und er ist ihnen auch schon auf der Spur …

Ich hab den Film mit Robert Pattinson nie gesehen und so schnell werde ich ihn mir auch nicht anschauen, aber das Buch „Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen interessiert mich schon. Leider hab ich beim Preiszettelrunterziehen die Glanzfolie auf dem Buch beschädigt. Fluch meines Lebens.
Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf …

Bisher kenne ich nur die Liebesromane von Cecelia Ahern. Die kleine  Novelle „Der Ghostwriter“ fasziniert mich irgendwie und da sie auch nicht so dick ist – klar, ist eine Novelle – werde ich sie hoffentlich bald gelesen haben.
Herman Banks hat es vom armen Farmersjungen zum Multimillionär gebracht. Nur ein Wunsch treibt ihn noch um: Er möchte ein Buch schreiben, den großen, vollendeten Roman – und bezieht deshalb mit seiner jungen Frau das abgelegene Anwesen eines verstorbenen Autors in Südengland. Doch statt Inspiration zu finden, gerät Herman in eine mächtige Schreibblockade. Bis er im Zimmer mit der Kollektion alter Schreibmaschinen etwas Unheimliches vorfindet …

Last but not least habe ich beschlossen einem Exemplar von „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom ein Zuhause zu geben. Ich habe das Buch im Frühjahr gelesen und es hat mich sehr bewegt. Ich kann euch nur empfehlen, es zu lesen.
Den Kontakt zu seinem Lieblingsprofessor hatte der erfolgreiche Sportjournalist Mitch Albom eigentlich aufrecht erhalten wollen. Sechzehn Jahre nach seinem Collegeabschluss erfährt er durch Zufall von Morries schwerer Krankheit und stattet dem alten Herrn einen Besuch ab. Ein Pflichttermin in dem prall gefüllten Kalender des Journalisten, der im Laufe der Zeit seine Träume gegen ein gut bezahltes Leben im fünften Gang eingetauscht hatte. Durch einen Streik an seiner Arbeit gehindert und zum Nachdenken gebracht, macht sich Mitch ein zweites Mal und schließlich regelmäßig jeden Dienstag auf den Weg zu seinem wiedergefundenen Professor. So beginnt der letzte gemeinsame Kurs. Die Gesprächsthemen zwischen Lehrer und Schüler berühren die fundamentalen Fragen unseres Daseins: Es geht um das Leben und seinen Sinn, das Sterben, die Liebe, den Erfolg, Gefühle wie Reue und Selbstmitleid, Familie, das Älterwerden …


So, das sind die sechs neuen Bücher, die der Frust in meine Arme getrieben hat. Kennt ihr eines der Bücher? Lust eine Diskussion anzuzetteln, mir von euren Erlebnissen zu erzählen, in Erinnerungen zu schwelgen? 🙂

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15 Kommentare zu „Neu im September

  1. „Wasser für die Elefanten“ ist wunderschön und um Längen besser als der Film. Auf den 2. Teil vom „Drachenreiter“ freue ich mich sehr – der erste Teil ist so ein entzückendes Buch!!! Von Mitch Albom hätte ich dir eher „Ein Tag mit dir“ empfohlen – ein sehr berührendes Buch zum Thema“ was wäre, wenn ich noch einmal einen Tag mit einer verstorbenen Person verbringen könnte“. Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Lesen 🙂

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    1. Oh, danke für die Empfehlung! Ich hab mir eh schon überlegt noch welche von Albom zu lesen, war mir aber nicht so sicher, was für eines. „Ein Tag mit dir“ ist gut? Muss ich da weinen?
      Oh, ich hab neulich auf Goodreads gesehen, dass es vermutlich sogar einen dritten Drachenreiter-Band geben wird. Bin schon so gespannt. 🙂

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    1. Ich hab „Fremd“nicht gelesen, weil es mich ursprünglich abgeschreckt hat, dass Poznanski das Buch mit jemand anderem schreibt. Aber von dem hier kann ich die Finger einfach nicht lassen. Sobald ich mit meinem aktuellen Buch fertig bin, werde ich damit anfangen. 🙂

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      1. Mich hat „Fremd“ bisher abgeschreckt, weil Strobel das Buch mit jemand anderem schreibt. 😉 Früher oder später werde ich mir aber beide noch anschauen, bisher habe ich über „Fremd“ nämlich eigentlich nur Positives gehört.

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      2. Oh, bei mir ist es andersrum. Ich kenne von Strobel nichts, bin aber von Ursula Poznanskis Krimis begeistert. „anonym“ klingt aber sehr spannend und ausgeklügelt und ich hab so viel Positiver darüber gehört, dass ich es mir bald vornehmen werde. 🙂

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