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Rezension „Magisterium“

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Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth
Originaltitel: Magisterium – The Iron Trials
Autor: Cassandra Clare & Holly Black
Reihe: Magisterium #1
Verlag: one
Seitenanzahl: 332
ISBN: 978-3846600047
Format: Gebunden

Inhalt: Sein Leben lang hat Callums Vater dem 12-jährigen eines eingetrichtert – Magie ist schlecht. Nicht zuletzt deshalb, weil Calls Mutter im dritten magischen Krieg ums Leben gekommen ist.
Trotzdem muss Call zur Eisernen Prüfung antreten und obwohl er sich anstrengt eben nicht zu bestehen, wird er ins Magisterium aufgenommen. Mit seinem lahmen Bein und losen Mundwerk eckt er schnell überall an. Allerdings muss er sich eingestehen, dass die Schule vielleicht doch nicht so schrecklich ist, wie sein Vater ihm weismachen wollte…

Meinung: Zu diesem Buch gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Die einen lieben es heiß und innig, die anderen meinen es sei das schlechteste Buch aller Zeiten. Ich wollte mir gerne eine eigene Meinung bilden und nachdem ich das Buch zu Ostern geschenkt bekommen habe, ist nun endlich die Zeit dafür gekommen.

Zuallererst muss man wohl auf das Äußere des Buches eingehen, bei dem sich die Grafikabteilung des Verlags wirklich selbst übertroffen hat. Der glitzernde Seitenschnitt und das interessante Cover, bei dem man das Buch auch auf den Kopf stellen kann, machen es zu einem Ich-will-es-haben-schon-allein-weil-es-so-schön-ausschaut-Buch.

Der Inhalt spaltet mich ein bisschen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich es abgöttisch liebe, aber ich halte es auch nicht für das schlechteste Buch allerzeiten.

Parallelen zu Harry Potter sind nicht zu leugnen. Eine Schule für magisch begabte Kinder, ein Feind, drei Kinder, die das richtige tun wollen und nebenbei die Welt retten. Die Art der Magie, der Aufbau des Magisteriums und die Idee hinter den Elementarien finde ich allerdings sehr originell und gut umgesetzt. Ich hatte meine Freude mit den Beschreibungen des Magisteriums und viele Details und kleinere Handlungsbögen wurden liebevoll ausgearbeitet.

Leider fehlte es mir an manchen Punkten einfach an Tiefe. Ich hatte nicht das Gefühl, wirklich tief in das Geschehen einzutauchen und eher einer Kette von Geschehnissen zu folgen, die jemand einfach aneinander gereiht hat. Das wurde erst gegen Ende des Buches besser.
Wirklich warm wurde ich mit den Protagonisten auch nicht sofort. Irgendwie fehlte mir die Herzlichkeit der Freundschaft, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass alle drei ihr Päckchen zu tragen haben und den anderen gegenüber vielleicht eher misstrauisch sind. Auch das besserte sich erst zum Schluss hin, was ich wirklich schade fand, da das das Buch sicherlich besser gemacht hätte.

Trotz all dieser Makel hat das Buch eine erstaunliche Sogwirkung. Der Stiel der Autorinnen ist gut und spannend und alles in allem macht die Geschichte und die eine oder andere überraschende Wendung neugierig auf den nächsten Teil.

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8 Kommentare zu „Rezension „Magisterium“

  1. Ha, gerade eben schreibe ich noch, dass das Buch vom Bub zur Seite gelegt wurde und zack erscheint hier die Rezi, die im Übrigen dein Lesegefühl sehr gut festhält.
    HP war ja bei uns vorher groß angesagt und so kam mit diesem Buch nicht viel Neues, was fesseln konnte. Gekauft hatte ich es ihm der Aufmachung wegen, denn die ist ja schon schick.
    Aber wie das so ist, man kann halt nicht mit jedem Buch und so durfte es zu Aleshanee wandern.
    Liebste Grüße,
    Hibi

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    1. Hallo, liebste Hibi!
      Ja, ich kann mich erinnern, dass Aleshanee das Buch sehr mochte. Dann hat sie das also von dir? 🙂 Es spaltet mich schon irgendwie, aber irgendwie mag ich es auch, deshalb hole ich mir morgen zusammen mit ein paar anderen Büchern den zweiten Teil aus der Buchhandlung. Ich werde mich mit den Schwächen schon arrangieren. Die Bücher sind einfach zu hübsch. 🙂
      Schade, dass sei deinem Söhnchen nicht gefallen haben, aber ich verstehe schon, warum. Harry ist eben Harry, dem kann keiner das Wasser reichen. 🙂
      LG, m

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  2. Hey, wie schön hier etwas über Magisterium zu lesen! Ich habe auch bei mir liegen und habe lustigerweise die Erwartung an das Buch, dass es mich mit gespaltener Meinung zurücklassen wird 😉 Am besten fange ich es ganz bald selbst zu lesen an 😀
    Schönen Abend dir!
    LG. Anna

    Gefällt 1 Person

    1. Guten Morgen, liebe Anna!
      Jupp, wenn man Harry Potter gelesen hat, dann kommt man um das sich gespalten fühlen wohl nicht herum. 😉
      Ich werde mir heute trotzdem den zweiten Teil holen. Sie sind zu hübsch, um sie nicht im Regal stehen zu haben. Außerdem möchte ich schon irgendwie gerne wissen, wie es weitergeht. 🙂
      Viel Spaß damit. Sag mir, wenn du es gelesen hast. 😉
      LG, m

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