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Rezension „Days of Blood and Starlight“

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Titel: Days of Blood and Starlight
Originaltitel: Days of blood and starlight
Autor: Laini Taylor
Reihe: Zwischen den Welten #2
Verlag: Fischer
Seitenanzahl: 624
ISBN: 978-3841421371
Format: Gebunden

Inhalt: Die Liebe von Karou und Akiva ist nicht mehr. Zwar kann sich Karou an ihr vergangenes Leben als Madrigal erinnern, aber nun ist Akiva Schuld am Tod ihrer Familie. Als neue Wiedererweckerin versucht Karou das Chimärenvolk wieder auferstehen zu lassen. Doch auch die Armeen der Engel rüsten zu einem erneuten Kampf…

Meinung: Wie schon beim ersten Band der Reihe „Daugther of Smoke and Bone“ fällt es mir schwer, meine Begeisterung für dieses Buch in Worte zu fassen und zu entscheiden, wo genau ich jetzt am besten anfange.

Zum einen muss ich wohl gleich zu Beginn anmerken, was man bei vielen Rezensionen zu diesem Buch zu lesen bekommt – es ist ein wenig anders im Vergleich zum Vorgänger. Anders ist nicht unbedingt schlecht. Es ist ein wenig wie Nieselregen, wenn man Sonnenschein erwartet hat. Besonders der Anfang war eine regelrechte Tortur, da die Autorin den Leser mit verschiedenen Blickwinkeln und Andeutungen triezt, die leider nicht erklären WAS GENAU denn jetzt passiert, wenn man nach Ende des ersten Buchs doch eigentlich nur wissen will, was denn jetzt mit Karou los ist. Das hat mich auf jeden Fall schon am Anfang des Buches ganz nach vorne an die Sesselkante rutschen lassen.

Generell ist das Buch vom Stil her anders als der Vorgänger. Viele verschiedene Sichtweisen wechseln sich ab, die teilweise einen unterschiedlichen Rhythmus haben. So sind zum Beispiel Kapitel aus Zuzanas Sicht voller Witz und Charme und voller Energie, während Akivas Sichtweise von Leid, Schmerz und Reue dominiert werden. Karous zeugen von Erschöpfung und Nervenstärke, aber auch von Angst und Ungewissheit. Diese wechselnden Sichtweisen geben dem Buch eine ganz eigene Dynamik. Wie viele von euch wissen, werde ich nicht müde zu sagen, dass mir zu viele wechselnde Perspektiven nicht passen. Ich fühle mich dabei nur selten wohl. In „Days of Blood and Starlight“ hat die Autorin diesen Wechsel aber so gut umgesetzt, dass ich mich gar nicht beklagen kann.

Vor allen Dingen aber trägt dieser Perspektivenwechsel dazu bei, dass wir einzelne Figuren und ihre Beweggründe besser kennen lernen. Viele neue Charaktere, die – „Gut“ wie „Böse“ – großartig und interessant beschrieben sind, aber auch Figuren, die bereits im ersten Teil vorkamen – wie Liraz oder Zuzana – lassen uns einen Blick in ihr Innerstes werfen, was dem Leser viele neue Perspektiven der Geschichte aufzeigt.

Was mich besonders begeistert hat, ist, dass einem das Buch sehr viele Gefühle entlockt. Freude, Trauer, Schrecken, Frustration, Ekel, Erleichterung – die Autorin schafft es den Leser all das spüren zu lassen und das ist für mich einer der Gründe, warum ich das Buch so mag.

Ich habe gerne Zeit mit den Chimären und Engeln verbracht. Eine Lektüre, die vor Blut und Sternenstaub nur so strotzt und an manchen Stellen lustig, an manchen traurig und an manchen auf erschreckende Weise hässlich ist, konnte ich sie doch nur schwer und widerwillig weglegen. Wer „Daughter of Smoke and Bone“ gelesen hat, wird auch den Folgeband lesen wollen. Und es sicherlich nicht bereuen.

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6 Kommentare zu „Rezension „Days of Blood and Starlight“

    1. Danke. Ich hab sie seit der Veröffentlichung heute morgen jetzt noch einmal umgeschrieben, weil sie mir nicht gefallen hat. Übrigens habe ich extra für dich die Position „Reihe“ eingeführt, damit du weißt, mit welchem Teil du es zu tun hast und dich nicht aus Versehen spoilerst. 🙂

      Gefällt 1 Person

  1. Hallo liebe m 😉
    Da ist sie ja, die lang erwartete Rezension, der man ohne Umschweife deine Begeisterung für das Buch entnehmen kann. Es gefällt mir sehr, wie du kleine Faktoren aufgegriffen und dein Gefühl unterm Lesen eingefangen hast.
    Liebste Grüße,
    Hibi

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Sarah!
      Vielen Dank für deine lieben Worte. „Days of Blood and Starlight“ ist der zweite Teil der Reihe, wie du sicherlich schon bemerkt hast. Ich kann dir „Daughter of Smoke and Bone“ nur empfehlen. 🙂
      Werde deinem Blog nachher gleich mal einen Besuch abstatten. 🙂
      LG, m

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