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Montagsfrage

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Guten Morgen, ihr Lieben! Heute ist Montag und das bedeutet, dass ich die Woche mit ein der Montagsfrage von Svenja beginne. Die heutige Frage hat sich meine Blogger-Freundin Elli vom Wortmagieblog ausgedacht, weshalb ich sie gleich nochmal so gerne beantworte.

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern klar?

Ich habe länger über diese Frage nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich keine großen Probleme mit physischer Gewalt in Büchern habe. Schlimm zugerichtete Leichen, Körperteile in Tupperdosen, das Töten an sich – alles kein Problem. Solange, und da gebe ich Svenja vollkommen Recht, die Gewalt in das Buch passt und natürlich wirkt und nicht vollkommen überflüssig ist.

Womit ich allerdings nicht gut zurecht komme – und ich bin mir sicher, dass das viele von euch genauso sehen – ist Gewalt gegen Kinder. Das ist einfach etwas, womit ich nicht gut zurechtkomme und besonders bei Sebastian Fitzek fällt es mir immer wieder auf. Leider finde ich in letzter Zeit immer häufiger Thriller in denen so etwas vorkommt und ich bin einfach der Meinung, dass das nicht sein muss. Klar, es ist das ultimative Grauen und so weiter, aber ich wünschte wirklich, dass die Autoren ihre Leser irgendwie anders schocken würden.

Ansonsten habe ich mit Blut und Tod und auch mit Gewalt in Büchern kein großes Problem. Vielleicht weil ich schon als Kind die Krimis aus dem Bücherregal meiner Mutter ausgeliehen habe. Irgendwann ist wohl alles normal.

Wie ist das bei euch? Kommt ihr mit Blut und Gewalt in Büchern gut zurecht? Oder ist das eher etwas, das ihr nicht unbedingt haben müsst?
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12 Kommentare zu „Montagsfrage

  1. Hey hey 🙂

    Mit physischer Gewalt habe ich auch keine Probleme, aber viel „Gewalt“ kommt in meinen Büchern eh nicht vor, da ich so viel Young Adult lese. Gewalt gegen Kinder gibts dort auch nur selten, aber das geht natürlich überhaupt nicht.

    Liebe Grüße
    Anni-chan

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    1. Hallo, Anni!
      Ja, ich weiß, du liest eigentlich mehr YA und zum Glück gibt’s da nicht so viel Gewalt gegen Kinder. Ich achte immer drauf, dass ich nach Möglichkeit solche Bücher gar nicht erst erwische.
      LG, m

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  2. Huhu!

    „…aber ich wünschte wirklich, dass die Autoren ihre Leser irgendwie anders schocken würden.“
    Das Problem das sich vermutlich stellt hast du selbst ja auch schon benannt. Und bei mir ist es genauso: Eine zerstückelte Leiche in Tupperdosen kann uns nicht mehr schocken. Und wenn wir Thriller langweilig und zu lasch finden ist das sicher auch nicht der Sinn eines Thrillers.

    Ansonsten sehe ich das aber wie du 🙂
    Hier ist mein heutiger Beitrag: Gewalt in Büchern? || Mein Senf für die Welt

    Liebe Grüße
    Marina

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    1. Hallo, Marina!
      Ja, wahrscheinlich hast du recht. Ich hab die Frage schon selbst beantwortet. Aber trotzdem sehe ich Gewalt an Kindern auch in Büchern nicht gerne. Das ist wohl einfach ein sensibles Thema. Gewalt an Unschuldigen, Wehrlosen ist eben einfach das grausamste. Das schockt uns. Und deshalb wird es auch weiter in Büchern so vorkommen. 🙂
      LG, m

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  3. Huhu 🙂

    Du kennst mich ja. Blut, Gewalt, Gemetzel – immer gern. Gewalt gegen Kinder kann auch ich allerdings gar nichts abgewinnen. Nicht mal, wenn es für die Handlung wichtig ist, wie z.B. in „Die Worte der Weißen Königin“ von Antonia Michaelis. Da hat mich eine Szene fast zum Weinen gebracht…

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hallo, Elli!
      Gemetzel, Gemetzel – sowas haben wir wohl einfach gerne. Oder wir sind schon abgestumpft genug. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Autoren zu immer grausigeren Beschreibungen greifen. Den Leser schockt einfach nichts mehr. Und dann muss man sich fragen, warum die Autoren dann von Vergewaltigungen und gefolterten Kindern schreiben…
      LG, m

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    1. Hallo, Miri!
      Da ich überhaupt kein großer Fan von High Fantasy bin, ist bei mir das Risiko auch eher gering, dass ich mir GoT jemals antun werde. Ein bisschen Blut ist ja okay, aber diese psychologische Folter muss ich nicht unbedingt haben, nein. 🙂
      LG, m

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  4. Ich habe hier gern die Runde und den Gedankenaustausch verfolgt.
    Wenn ich einen Thriller oder eine Dystopie zur Hand nehme, rechne ich ja irgendwie damit, dass es blutig etc. wird. Bei dem angesprochenen Punkt „Kinder“ kann ich nur zustimmen.
    Es gibt aber auch Bücher, bei denen die Gewalt unerwartet kam und ich geschockt oder sogar schon entsetzt war. „Der Märchenerzähler“ von Antonia Michaelis ist ein Beispiel dafür.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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    1. Hallo, Hibi!
      Beim Märchenerzähler? Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich hab nämlich noch vor, das Buch zu lesen. Gut dass du das sagst, damit ich mich darauf vorbereiten kann und dann nicht vor lauter Schreck umkippe. 🙂
      LG, m

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