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Montagsfrage

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Whoop! Whoop! Die heutige Montagsfrage, die uns Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen stellt, habe ich mir ausgedacht! Ich bin so stolz! Und sooo gespannt, wie ihr alle die Frage beantwortet! :mrgreen:

Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

Mir ist das in letzter Zeit vermehrt aufgefallen. Überall, in jedem Genre werden kleine Liebesgeschichten eingebaut. Ich weiß nicht, warum das so ist oder ob das irgendeinen bestimmten Zweck hat. Entweder die Autoren erachten es als notwendig für den Plot oder aber man baut sie deshalb ein, weil es alle anderen auch tun.

Ich mag Liebesgeschichten. Ich liebe Happy Ends und bin oft enttäuscht oder gar entsetzt, wenn das Buch unvermittelt schlecht ausgeht. Ich habe nichts dagegen, wenn ich in einem Buch, sei es jetzt Krimi oder Fantasy, Jugendbuch oder Science Fiction, eine Liebesgeschichte entdecke. Hauptsache ist, dass die Umsetzung gut ist. Wenn es gewollt oder übertrieben und überflüssig wirkt, dann können sie mir allerdings gestohlen bleiben.

Vor allen Dingen bei Kinderbüchern wundere ich mich immer. Hier fällt es mir verstärkt auf. Und nicht immer finde ich es notwendig oder gut gemacht. Ab und an frage ich mich sogar, was aus reiner Freundschaft geworden ist. Sind die Autoren etwa alle der Meinung, dass Mädchen und Buben nicht einfach nur Freunde sein können?

Naja, ich bin auf jeden Fall gespannt, wie ihr das seht. 😉

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24 Kommentare zu „Montagsfrage

  1. Guten Morgen,

    ahhh interessante Gedanken. Mich stören Liebesgeschichten grundsätzlich auch nicht, vor allen in Romanen. 😀 Aber bspw. in einem Thriller benötige ich so etwas nicht und ich liebe Fantasy, in dem die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht.

    Bei Kinderbüchern kann ich das gerade gar nicht so beurteilen, aber nehmen wir mal Harry Potter, Hermine und Harry sind ja wirklich nur Freunde – es klappt also schon, zumindest „damals“.

    Ich glaube aber auch, dass viele erwarten, in dem Buch eine Liebesgeschichte zu bekommen, sobald ein Junge und ein Mädchen aufeinander treffen und die Autoren bedienen dann die Wünsche der Leser bzw. deren Erwartungen?!

    Liebe Grüße,
    Anna

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    1. Hallo, Anna!
      Ich muss auch sagen, mich stört es eigentlich nicht. Hauptsache es wird gut umgesetzt. In Kinderbüchern machen sie es manchmal wirklich subtil, dass es schon fast eine Freude ist, das zu entdecken.
      Ich muss auch sagen, dass ich es in der Zwischenzeit schon fast erwarte. Vermutlich wäre ich enttäuscht, wenn ich dann nicht irgendwo eine kleine Liebesgeschichte finden würde oder mir wenigstens vorstellen kann, dass es da eine geben könnte. Vielleicht ist die reale Welt einfach so grau und schlecht, dass man sich einfach besser fühlt, wenn man sich wenigstens vorstellen kann, dass die Figuren zwischen zwei Buchdeckeln die ewige große Liebe finden, die niemals aufhört.
      LG, m

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  2. Da ich keine Kinderbücher lese, kann ich dazu nichts sagen. Aber sobald eine Love Story glaubwürdig zur Handlung passt: Her damit. 🙂 Im realen Leben gibt’s viel zu wenige gut ausgehenden Liebesgeschichten … Allerdings habe ich in den letzten Wochen auch eine Reihe von historischen Romanen/Krimis gelesen, in denen es keine Liebesgeschichte gab, und das war auch nicht schlimm.

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    1. Ich meine damit vor allen Dingen Bücher für 11-14-jährige. Da ist es mir in letzter Zeit besonders aufgefallen. Aber es stört mich eigentlich nicht wirklich. Solange es nur gut verpackt ist und nicht übertrieben wirkt. Außerdem liest man ja nicht die ganze Zeit nur ein Genre. 😉

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      1. Quatsch, das ist eine eigentlich ziemlich naheliegende Frage – aber ich habe mir ehrlich gesagt noch nie intensiver darüber nachgedacht. Ich bekomme gewöhnlich lediglich einen allergischen Ausschlag, wenn ich mal wieder auf das obligatorische Love Triangle stoße. 😉

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      2. Genau, ich stelle mir dann immer die Frage, wo die Unmengen an Frauen sind, die sich schon kurz nach dem Kennenlernen die Kleider vom Leib reißen, weil sie gar nicht anders können, als mit einem Typen ins Bett zu steigen. 😉 Okay, eigentlich frage ich mich, ob die Frauen in den Romanen denn keine Selbstbeherrschung haben.

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      3. Hm….vielleicht sind diese Frauen und Männer an der Überbevölkerung Schuld. Da müssen doch dauernd aus Versehen Kinder gezeugt werden. 😐 Außerdem: wo nehmen die das Selbstvertrauen und diese Fuck-it-Einstellung her?

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  3. Tolle Montagsfrage hast du dir da ausgedacht!
    Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich finde Kinderbücher sollten nicht in Liebesgeschichten umgewandelt werden. Kinder sollten viel mehr Freundschaften schätzen lernen.
    Wünsche dir eine tolle Woche!

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    1. Hallo, Du!
      Ich überlege immer noch, wie ich dich nennen soll. Bei Elizzy vertippe ich mich immer. Irgendein Spitzname, den du gerne hast? 🙂
      Bei den Kinderbüchern für 11-14-jährige fällt es mir besonders auf. Bei manchen stört es einfach, aber bei manchen wird es sehr subtil eingebaut und das gefällt mir dann wieder, weil es viel für meine Fantasie offen lässt. 🙂
      LG, m

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      1. Mein richtiger Name ist viel zu lang 😀 aber mein Spitzname wäre wohl Eli ^_^ ist wohl einfacher zum tippen. Ich habe gerade versucht mich zu erinnern, was ich so für Bücher mit 11 bis 14 gelesen habe. Meistens waren das ehrlich gesagt doch so „Liebesbücher“ und mehrheitlich ging es um Teenieprobleme. Eigentlich auch schade… Man sollte als Jugendlicher viel mehr in verschiedenen Genre lesen und sich von allem einen Überblick machen.

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  4. Hallöchen,

    wow, was für eine coole Montagsfrage 🙂 Ich habe sie gleich mal auch auf meinem Blog beantwortet.

    Ich gebe dir Recht, in Kinderbüchern haben Liebesgeschichten eigentlich nichts zu suchen. Auch die Freundschaft zwischen Jungs und Mädels sollte ohne Liebesgeschichte bestehen können. Schließlich halte ich nicht viel vom Harry-und-Sally-Syndrom (das besagt, dass Männer und Frauen keine Freunde sein können).

    Liebste Grüße
    Myna
    von http://www.myna-kaltschnee.com

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    1. Hallo, Myna!
      Harry-und-Sally-Syndrom? Nennt man das so? Ich weiß nicht, ursprünglich wollte Rob Reiner den Film ja so ausgehen lassen, dass Harry und Sallys Freundschaft wegen der Sexsache in die Brüche geht und die beiden nie wieder miteinander sprechen. Sein wir ehrlich, das Ende hätte niemandem gefallen. Jeder möchte doch insgeheim, dass am Ende alles gut ausgeht und alle glücklich sind bis ans Ende ihrer Tage. In den Kinderbüchern sind die Liebesgeschichten teilweise sehr subtil untergebracht und vor allen Dingen in den Büchern für 11-14-jährige finde ich das nicht mal schlecht. Solange es subtil bleibt. Wenn es zu dominant ist, kommt es hier besonders aufgesetzt und überflüssig vor und man bekommt leicht einen Grant auf das Buch. 🙂
      LG, m

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  5. Ich glaube, bei den Teenagerbüchern ist das vor allem deshalb, weil ab dem Alter „Erste Liebe“ ein Thema wird. entweder hat man sie schon oder steht kurz davor. Die Verlage bestehen also quasi darauf, damit sich die Leser wieder erkennen..

    Die Hunger Games wurden z.B. zuerst ohne großes Liebesdreieck geschrieben und Suzanne Collins wurde dann vom Verlag/Lektor gesagt, dass sie das einbauen soll.

    Warum das allerdings in jedem verdammten Buch sein muss ist mir auch ein Rätsel. Man sollte meinen, da gibt es verschiedenen Kategorien.

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    1. Hallo, Nomi!
      Das war auch meine Erklärung, warum sie es sogar in Kinderbüchern einbauen. Ich muss sagen, ich glaube, wenn das nicht mehr in den Büchern vorkäme, würde ich es vermutlich sogar vermissen, weil ich schon so dran gewöhnt bin. ^^‘
      LG, m

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  6. Hach…
    …deine Zeilen unterschreibe ich doch einfach mal so, auch wenn wir aktuell noch Kinderbücher lesen, bei denen keine Liebesgeschichten zu finden sind. Noch sorgt sich da Tilda Apfelkern um ihren Freund Rupert etc….^^
    Wie schwer nach hinten so eine verquere Liebesgeschichte losgehen kann, hast du ja erst kürzlich bei mir gelesen. Solche bzw. all die, die am Reißbrett entworfen worden, brauche ich einfach nicht.
    Komischerweise hat mich eine (Liebes)Geschichte in all den Lesejahren am stärksten beeindruckt, bei der es so gar nicht zur Sache ging. Welche das ist, wollte ich beim nächsten Gewinnspiel bei mir verraten. Vorbereitet ist das schon. Doof nur, dass der PC streikt und alles da drauf ist. Nun muss ich erstmal mit dem zum Doc und schauen, was ihm daquere liegt.
    Liebst,
    Hibi

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    1. Hiiibiiiiii! Schön von dir zu hören. Geht es dir gut? Mal abgesehen von diesen leidigen Computerproblemen? Hast du dem Computergott ein Opfer gebracht? Vielleicht geht’s dann wieder? 🙂
      Na, ich bin gespannt, was für eine Liebesgeschichte das denn wohl ist. Ich werde es noch herausfinden. 🙂
      LG, m

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      1. Alles gut. Der Januar ist fast geschafft. Wenn er sich jetzt nicht noch von der schlechtesten Seite zeigen würde, wäre die Stufe Februar noch viel besser zu erklimmen. Und ab da steht für den Rest des Jahres so viel an, dass ich die Lesezeit aus dem Januar vermissen werde.^^
        Noch habe ich kein Problem gelöst…also das vom PC. Kommt man ja immer so schwer in die Gänge, wenn es Alternativen gibt.^^
        Ich bleibe dran und irgendwie bin ich gespannt, ob du auch so eine „Liebesgeschichte“ hast.
        Liebe Grüße,
        HIbi

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      2. Also kein Opfer für den Computergott? Naja, immer positiv denken, liebe Hibi. Gib dem bösen Jänner nicht so viel Macht über dich. Denk an was Schönes. Flauschige Kätzchen. Da drüben sitzt eines. Da. Hinter dir. Jetzt klettert es auf den Stuhl. Ist das überhaupt ein Stuhl hinter dir? Ich glaube, das Kätzchen will gestreichelt werden. Streichle es!
        Na, fühlst du dich schon besser?

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  7. Stimmt für die meisten Autoren scheint Freundschaft zwischen Junge und Mädchen nicht möglich zu sein und nur sehr wenige stellen diese Freundschaft in den Mittelpunkt ihrer Geschichte. Als ich die Montagsfrage gelesen habe, musste ich gleich an J.K. Rowling denken, die uns wuuunderbare Bücher beschert hat und wo eher die Freundschaft als Liebe im Mittelpunkt steht.

    Liebe Grüße
    Eli

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  8. Huhu 🙂
    Ich würde auch gerne mehr Bücher lesen, wo einfach nur echte Freundschaft im Vordergrund steht. Schon seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema sehr und ich würde gerne vermehrt in Büchern darüber lesen.
    Wahre Freundschaft ist doch seltener als wir manchmal glauben.

    Liebe Grüße
    Miri

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