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Rezension „Teslas irrsinnig böse und atemberaubend revolutionäre Verschwörung“

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Titel: Teslas irrsinnig böse und atemberaubend revolutionäre Verschwörung
Originaltitel: Edison’s Alley
Autor: Neal Shusterman, Eric Elfman
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 368
ISBN: 978-3-7855-7958-9
Format: Gebunden

Inhalt: Nick und seine Freunde haben eine Mission. Sie müssen die Erfindungen von Nicolas Tesla, die Nick unwissentlich auf dem Flohmarkt verscherbelt hat, wiederfinden, bevor der Geheimbund der Accelerati es tut. Doch Nick scheint immer besessener von seiner Aufgabe zu werden, die Maschine zusammen zu setzen und je mehr Teile sie finden desto mehr stellt sich die Frage, ob Tesla wirklich der Gute in diesem Spiel war…

Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Accelerati-Reihe und wie auch der erste Teil hält das Buch, was Cover und Klappentext versprechen. Es ist ansprechend, schnell und sehr witzig – ich musste öfters laut auflachen und das ist immer ein schönes Gefühl.

Dennoch ist ein Jahr vergangen, seit ich den ersten Teil gelesen habe und teilweise habe ich mich schwer getan, sowohl all die Figuren und ihre Beziehungen zueinander als auch einzelne Geschehnisse und die verrückten Erfindungen wieder in einen logischen Kontext zu bringen. Ich würde euch also auf jeden Fall empfehlen nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden verstreichen zu lassen, damit ihr die Geschichte voll auskosten könnt.

Auch der zweite Teil sprüht nur so vor neuen, verrückten Erfindungen wie der Waschmaschine, die so ziemlich alles schrumpfen kann – unter anderem auch Katzen -, dem Nudelsieb, das ein Kraftfeld erzeugt und den Globus, der Dinge transportiert – um nur einige zu nennen. Es macht wirklich großen Spaß all diese Erfindungen kennen zu lernen und mitzufiebern welches Desaster daraus entstehen könnte und dann teilweise auch daraus entsteht.

Ich hatte meine Freude mit den meisten Figuren, den bereits bekannten und den neuen. Sie sind alle so unterschiedlich, was die ganze Sache besonders lebendig und spannend macht.

Viele Figuren bedeutet in diesem Fall aber auch häufiger Perspektivenwechsel, der in manchen Fällen zwar notwendig und abwechslungsreich war, mich mit der Zeit aber ziemlich genervt hat. Am Ende des Buches werden die Perspektiven sogar besonders häufig gewechselt, was die Dynamik des Buches verändert, die Spannung noch schneller aufbaut und ja auch passt – trotzdem kam ich nicht umhin, mich unruhig und genervt zu fühlen, was beim Lesen kein schönes Gefühl ist.

Alles in allem ist „Teslas irrsinnig böse und atemberaubend revolutionäre Verschwörung“ eine tolle Fortsetzung mit Witz und Verstand und tollen Figuren. Allerdings kam es für mich nicht an den ersten Band heran. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch und die Reihe im Allgemeinen weiterempfehlen. Die Lesezeit ist gut genützt.

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6 Kommentare zu „Rezension „Teslas irrsinnig böse und atemberaubend revolutionäre Verschwörung“

  1. Finde das Cover richtig toll!
    Und habe gerade angefangen deine Rezension zu lesen, als ich sehe, dass dies der zweite Band ist! 😀 und damit ich mir die Geschichte nicht spoilere lese ich lieber nicht weiter 😀 hast du den ersten Band auch rezensiert?

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, du!
      Ich mag das Cover auch. Viele der Dinge auf dem Cover kommen in der Geschichte sogar vor. 🙂
      Ich bemühe mich eigentlich immer, nicht zu spoilern, wenn ich rezensiere, also solltest du auf der sicheren Seite sein.
      Ich hab gerade auf meinem Blog gesucht, aber offenbar habe ich den ersten Teil nur auf Lovelybooks rezensiert. Schau mal HIER, wenn es dich interessiert. 😉
      LG,

      Gefällt 2 Personen

  2. Hallo m 😉
    Ob du es glaubst oder nicht, erst am Mittwoch habe ich auf dem Weg zur Bib an die beiden Bücher gedacht. Dort angekommen, war der Gedanke weg und ich habe den Bub „Miles&Niles-Hirnzellen im Hinterhalt“ mitgenommen. Nun ist das Buch schon wieder ausgelesen und somit habe ich mir gleich eine Notiz gemacht, die ich hoffentlich nicht daheim liegenlasse, sonst geht dem Bub der Lesestoff aus. Gestern Abend hat er mal durchgezählt, wie viele Bücher er im letzten Jahr gelesen hat. 65.

    Zurück zu deiner Rezension, die mein oben erwähntes Vorhaben mit Dringlichkeit versieht: sie macht schlicht und einfach neugierig. Witz und Verstand sind gern gesehen und ob der Perspektivenwechsel ebenso stark auffällt, wird man(n) herausfinden. 😉

    Liebste Grüße,
    Hibi (die sich gestrigen TTT voll missverstanden hat. Du hattest recht mit dem Rätsel.)

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Hibi!
      Ich habe dann gar nicht mehr geschaut. Aber ich glaube, mir wäre eh kein Buch eingefallen, das ich als Rätsel darstellen hätte können…
      65 Bücher sind toll. Das ist wahrscheinlich mehr als ich gelesen habe. Und die beiden Tesla-Bücher sind wirklich witzig. Ich freu mich schon auf den dritten Teil, aber dazu findet man keine Infos bei Loewe. Wird wohl noch dauern. 🙂
      LG, m

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