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Rezension „WARP – Der Klunkerfischer“

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Titel: WARP – Der Klunkerfischer
Originaltitel: W.A.R.P. – The Hangman’s Revolution
Autor: Eoin Colfer
Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 392
ISBN: 978-3785579480
Format: Gebunden

Inhalt: Am Ende des ersten Bands ist Chevron Savano ins 21. Jahrhundert zurückgekehrt. Allerdings in ein ganz falsches 21. Jahrhundert, denn ihr Ausflug in die Vergangenheit hat den Zeitenlauf verändert. Die Welt befindet sich unter der Herrschaft eines psychotischen Colonels und überall herrschen Unterdrückung und Krieg. Verwirrt und alarmiert kehrt Chevie ins viktorianische London zurück, um zusammen mit ihrem Freund Riley das schlimmste zu verhindern und den Zeitenlauf wieder hinzubiegen. Kein leichtes Unterfangen…

Meinung: Nachdem sich der erste Teil eher wie ein Luftholen angefühlt hat, hatte ich hier jetzt endlich das Buch in den Händen, das sich richtig anfühlt. Als wäre ich jetzt mitten im Rennen. Auf Tauchgang. Unter der Oberfläche. Da wo ich bei einem guten Buch eben hingehöre.
Nach dem Hit von Rubinrot – zumindest bilde ich mir ein, dass Kerstin Gier hier den Anfang gemacht hat – liegen Zeitreisen ja voll im Trend. Zeitreisegene, Objekte, Bilder, Schlüssel – Eoin Colfer hat es da „altmodisch“ gehalten und lässt Chevie mithilfe einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen. WARP hat genug Wissenschaftliches, dass der Logik- und Ich-will-das-mit-meinem-Verstand-verstehen-Freak in mir zufrieden gestellt ist und glauben kann, dass Zeitreisen möglich und erklärbar sind. Wir bekommen es mit Zeitparadoxen zu tun, mit Figuren, die im ersten Band schon tot waren und vielen anderen großartigen Wissenschaftssachen, um die man erst mal sein Gehirn wickeln muss.

Während es Riley in seiner eigenen Zeit recht gut ergangen ist, hat es Chevie leider nicht so gut erwischt. Das Zeitparadoxon hat sie zu einem ganz anderen Menschen gemacht und in ihrem Kopf streitet die „echte“ Chevie der ersten Zeitlinie mit der Chevie der zweiten Zeitlinie. Dass die Chevie in diesem Buch anfangs charakterlich ganz anders ist als die Chevie, die ich im ersten Buch kennen gelernt habe, hat mich anfangs ganz schön irritiert und vorsichtig gemacht, was diese Geschichte angeht.
Was die Charaktere angeht treffen wir hier auf alte Bekannte und neue Spielkameraden. Anders als im ersten Teil werden im „Klunkerfischer“ keine unnötigen Figuren vorgestellt. Auch das ist eine deutliche Verbesserung.

Das Buch ist die ganze Zeit über spannend und gönnt dem Leser beinahe keine Ruhepausen. Es besticht mit Charme und Witz und Spannung und ist auf jeden Fall besser als der Vorgänger, wie ich wohl schon mehrfach betont habe. Ich bin nun schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Teil und hoffe, dass dieses Buch noch besser wird.

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