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Rezension „Magic Park – Das Geheimnis der Greifen“

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Titel: Magic Park – Das Geheimnis der Greifen
Originaltitel: The Menagerie
Autor: Kari Sutherland, Tui T. Sutherland
Verlag: Loewe
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3785578292
Format: Gebunden

Inhalt: Nachdem seine Mutter Logan und seinen Dad einfach so verlassen hat, sind sie von Chicago in ein Kaff names Xanadu gezogen. Nach Moms Verschwinden eigentlich gar nicht so schlimm, hätte Logan nicht solche Schwierigkeiten, neue Freunde zu finden. Oder wenn er wenigstens einen Hund hätte. Stattdessen sitzt eines Abends ein waschechtes Greifenbaby unter seinem Bett. Und damit geht die Aufregung erst richtig los…

Meinung: Mir ist mehr als bewusst, dass ich nicht wirklich in die Zielgruppe der elf- bis dreizehnjährigen passe. Aber dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Das liebevoll gestaltete Cover und der nette Klappentext haben mich zwischen die Seiten gelockt und die wundervollen Figuren und die großartige Story haben mich dort festgehalten.
Logan ist ein großartiger Protagonist. Er hat in der neuen Umgebung keine Freunde, er ist einsam und verbittert über das Weggehen seiner Mutter, aber trotzdem merkt man es ihm nicht wirklich an. Er wirkt erstaunlich normal, wie ein Dreizehnjähriger eben und gleichzeitig klug und überlegt und ein echter Freund. Zoey, die weibliche Hauptfigur, macht sich andauernd sorgen, geht gerne mal vom schlimmsten aus und ist trotz des drohenden Untergangs ihrer Welt eine fürsorgliche und liebevolle Person. Blue ist ihr bester Freund – entspannt und beruhigend und dabei so unendlich cool. Diese drei tragen das Buch und es ist so richtig nett, die drei zu beobachten und mitzuerleben, wie sie alle möglichen Probleme mit Instinkt und Teamwork lösen.
Die Story baut sich großartig auf, bleibt rasant und lebendig, lässt aber zwischendurch auch mal kleine Verschnaufpausen zu. Außerdem endet sie mit einem hässlichen Cliffhanger, der es mir schwer gemacht hat, mich von der Story zu lösen und mir die Wartezeit auf den zweiten Teil der Reihe ziemlich schwer gemacht hat.
Das Buch hat Spannung und Rätsel und Action und Gefahr und Witz und Magie und überhaupt alles, was man für ein gutes Buch braucht. Es hat Freundschaft und Zusammenhalt und Abenteuer – manchmal habe ich mir wirklich gewünscht in dieses Buch hineinkriechen zu können.
Kein Buch würde ich einem Kind in dieser Altersgruppe lieber empfehlen. Oder einem Erwachsenen.

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2 Kommentare zu „Rezension „Magic Park – Das Geheimnis der Greifen“

  1. Das ist ja Teil 1 einer Reihe (Trilogie?). Mensch, ich hab doch schon dreitausend angefangene Buchreihen. Aber das klingt auch so schön… hin und wieder brauche ich nämlich mal ein Kinderbuch, welches voller Magie steckt und mich verzaubert. 🙂 Ist erstmal auf die Wunschliste gewandert, aber ich werde es im Auge behalten.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, Lala!
      Ja, das ist ein Dreiteiler. Und ich kann ihn nur empfehlen. Ich habe am Anfang angenommen, dass das eine mehrteilige Reihe wird und bin skeptisch (und am Boden zerstört) gewesen, als ich herausgefunden habe, dass es nur drei Teile werden. Aber die haben alles gut unter einen Hut gebracht und zufriedenstellend aufgelöst. 🙂
      LG, m

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