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Rezension „Century – Der Ring des Feuers“

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Titel: Century – Der Ring des Feuers
Originaltitel: Century I – L’Anello di Fuoco
Autor: PD Baccalario
Verlag: Baumhaus
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3833932014
Version: Gebunden

Inhalt: Rom, wenige Tage vor Silvester. Im Hotel von Elettras Vater kommen zufälligerweise vier Jugendliche zusammen – Elettra, Harvey, Sheng und Mistral – die zufälligerweise alle am 29. Februar Geburtstag haben. Als sich die Zufälle weiter häufen und Elettra auf einer Brücke ein mysteriöser Koffer überreicht wird, dämmert es den vier Jugendlichen, dass hinter den ganzen Zufällen etwas sehr viel Größeres steckt und sie machen sich auf den Weg, die Geheimnisse des Koffers zu ergründen…
Meinung: “Der Ring des Feuers” ist der erste Teil einer Tetralogie, eines Vierteilers, der mich vor allen Dingen durch die tolle Aufmachung (auch ohne Schutzumschlag ist das Buch sehr schön) und die interessante Inhaltsangabe zwischen die Seiten gelockt hat.
Wir haben es, das ist bei solchen Büchern nichts Neues, mit vier Protagonisten zu tun, die einem großen Rätsel auf der Spur sind.
Das Rätsel ist wirklich sehr spannend. Die Hinweise, die “Schätze”, die am Anfang des Buches an die vier Jugendlichen übergeben werden, haben teilweise etwas sehr Majestätisches an sich, was dem Buch ein geheimnisvolles Flair verleiht.
Auch die Schauplätze sind gut gewählt. Ein Haus in einem Schneesturm, eine Brücke über den Tiber, die Straßen von Rom. In der Mitte des Buches finden sich einige Hochglanzseiten, mit Fotos, Rechnungen, Notizen, die die Orte, an denen sich die Protagonisten befinden, zeigen. Das ist eine nette Idee und bringt einem das Buch doch etwas näher.
Länger kann ich jetzt wohl nicht mehr um den heißen Brei herumreden. Obwohl mir die Idee gefällt, die Rätsel interessant sind und der Plot alles in allem gut durchdacht ist und das ganze Buch doch recht spannend ist, scheitert es an der Umsetzung. Der Schreibstil zeichnet sich vor allen Dingen durch kurze Sätze aus, jede noch so kleine Gebärde, jede Bewegung wird beschrieben. Mir kamen viele der Sätze und Beschreibungen, der Kommentare von Figuren und Gespräche, die sie führten, absolut sinnlos und überflüssig vor.
Weiters haben wir es mit vier Protagonisten zu tun, die zwar alle vier einen recht unterschiedlichen Charakter haben, allerdings fehlt es den Figuren an Tiefe.
Dies sind Mankos, die leider nicht zu übersehen sind, was mich wirklich traurig macht, da das Buch, die Reihe, die Idee sehr viel Potential hat. Ich wünschte nur, die Umsetzung wäre besser gewesen.

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