Allgemein

Rezension “WARP – Der Quantenzauberer”

SONY DSC

Titel: WARP – Der Quantenzauberer
Originaltitel: WARP – The reluctant assassin
Autor: Eoin Colfer
Sprache: Deutsch
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: 352
ISBN: 978-3-7855-7909-1
Version: gebunden

Inhalt: Nach einem missglückten Einsatz wird Nachwuchs-FBI-Agentin Chevron Savano dazu verdonnert in London eine komische Metallkuppel zu bewachen. Ein sinnloser Auftrag, wirklich. Bis die Kuppel eines Tages fast das ganze Haus zum Einsturz bringt und ein Junge mit Oliver Twist-Klamotten herauskommt. Und nicht nur der. Denn ihm auf den Fersen ist sein ehemaliger Meister, der Auftragskiller Garrick. Und den hat die Reise mit der Kuppel irgendwie verändert…

Meinung: 

Dieses Buch ist lange ungelesen bei mir herumgelegen, bis es im Rahmen einer Challenge für mich ausgesucht wurde. Jetzt weiß ich nicht, was mich so lange davon abgehalten hat, es mir zu Gemüte zu führen.

Obwohl ich kein Fan der “Artemis Fowl”-Bücher bin, kann ich doch sagen, dass ich den Schreibstil des Autors schätze. Er ist leicht  zu lesen, witzig und unterhaltsam, aber ohne zu seicht oder geringschätzig zu werden. Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass der Autor oft innerhalb eines Absatzes die Perspektive wechselte und zwischen Chevie und Riley oder auch Garrick hin und hersprang, was mir mit der Zeit doch auf die Nerven ging. Allerdings nicht so sehr, dass ich das Buch nicht mehr weiterlesen wollte.

Mit den Figuren hatte ich allerdings so meine Probleme: Nicht mit Chevie oder Riley, oh nein. Diese beiden tragen das Buch und sie tragen es gut. Chevie mit ihren laxen Sprüchen und mutigen Geisteshaltung und Riley, der Junge mit den Zaubertricks und frohen Natur. Ich mochte beide und auch die zarten, freundschaftlichen Bande, die sie knüpfen. Was mich mehr frustiert hat, war, dass der Autor teilweise Figuren einführte, die nach zwei Seiten schon nicht mehr vorkommen oder relevant sind. Klar braucht ein gutes Buch auch Nebencharaktere, aber bei ein paar dieser Figuren hätte man leicht darauf verzichten können, dass man zu sehr auf sie eingeht. Ein gutes Beispiel hierfür wäre Duff. Bei diesen Figuren blieb mir immer die Frage im Hinterkopf, ob ich diese Figur jetzt getrost vergessen konnte oder ob sie später vielleicht noch einmal wichtig sein würde und mir deshalb in Erinnerung bleiben sollte.

Eigentlich ist das Buch ja sehr spannend und liest sich wirklich gut. Generell ist es allerdings so, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass das Buch ein Luftholen ist. Ein Luftholen vor einer großen Rede oder eben vor einem nächsten Buch, das noch viel spannender ist und bei dem die Geschichte erst richtig losgeht. Und das, obwohl in diesem Buch schon einiges passiert. Der Cliffhanger hat mich deshalb nicht wirklich überrascht.

Alles in allem ist es ein tolles Buch. Es ist spannend und hat zwei wirklich tolle Protagonisten aufzuweisen. Es hat zwar auch einige Fehler, aber niemand ist perfekt. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung. Vielleicht sind hier einige der Fehler ja ausgebügelt worden.

2 thoughts on “Rezension “WARP – Der Quantenzauberer”

Let's chat!

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.