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Rezension “Vielleicht mag ich dich morgen”

Titel: Vielleicht mag ich dich morgen

Originaltitel: Here’s looking at you

Autor: Mhairi McFarlane

Sprache: Deutsch

Verlag: Knaur

Seitenanzahl: 496

ISBN: 978-3426516478

Inhalt: Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Nun liegt es an Anna daraus einen Vorteil zu ziehen. Wenn sie will…

Meinung:

Ich habe im Internet ein spannendes, bunt-becovertes Buch entdeckt, mit dem klingenden Namen “Here’s looking at you”, das ich schon allein wegen der Casablanca-Anspielung haben wollte. Bis ich entdeckt habe, dass ich die deutsche Version “Vielleicht mag ich dich morgen” seltsamerweise schon im Regal stehen habe.

Ich mag es, dass die Schrift auf dem Cover als Relief gedruckt ist. Ich bin ein haptischer Mensch und habe mit sowas eine Freude. Das Cover an sich ist eher schlicht, aber mit einem schönen, weichen Farbkontrast.

Das Buch an sich ist ein typischer Liebesroman unserer Zeit. Mehr oder weniger unabhängige Frau mit Charakter, fast schon zu schöner Mann und ein Geheimnis, das zwischen ihnen steht, damit der Leser schön am Haken bleibt. Eigentlich nichts Besonderes also.

Der Schreibstil ist frech und leicht zu lesen, der Plot nicht zu tiefsinnig, aber auch nicht zu seicht.

Gefallen hat mir die Protagonistin Anna. Eine kluge, junge Frau, die etwas aus sich gemacht hat, aber die Schatten der Vergangenheit immer noch nicht wirklich abstreifen hat können. Die Probleme und Selbstzweifel, mit denen sie zu kämpfen hat, lassen sie viel echter erscheinen als man es in so einem Buch vermuten würde.

Zwischen den beiden Protagonisten baut sich erst so etwas wie eine zaghafte Freundschaft auf, was ich sehr nett fand. Keiner vergeht vor lauter glühendem Verlangen nach dem anderen, was man in der heutigen Zeit der erotischen Literatur schon fast gar nicht mehr findet.

Auch die Nebencharaktere sind allesamt sympathisch und die, die es nicht sind, gehören so oder so zu denen, die man nicht mögen muss.

Alles in allem ist es ein angenehmer Liebesroman für Zwischendurch mit großen und kleinen Problemen, der großen Liebe und ewigen Freundschaft und perfekt für den Sommer.

3 thoughts on “Rezension “Vielleicht mag ich dich morgen”

    1. Oh, vielen Dank. Das Buch ist nicht schlecht, oder? Ich hab mir “Wir in drei Worten” bestellt und bin schon gespannt, ob es auch so gut ist. Oder ob es im Wesentlichen wohl um dasselbe geht. 🙂
      LG, m

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