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Rezension „Mein Nachbar und ich“

Produkt-Information

Titel: Mein Nachbar und ich

Autoren: Kirsten Wendt und Marcus Hünnebeck

Sprache: Deutsch

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Seitenanzahl: 392

Version: ebook

ISBN Printausgabe: 978-1515238096

Inhalt: Vicky kommt mit ihrem fünfjährigen Sohn prima allein zurecht und pfeift auf Männer. Sie fühlt sich wohl mit Kind, Job und Wohnung – doch das ändert sich schlagartig, als der attraktive Simon samt Tochter ins Haus zieht. Irgendetwas an ihm bringt Vicky auf die Palme, und Simon geht es mit ihr nicht anders. Als eines Tages die Kita-Erzieher für eine Woche streiken, müssen sich die beiden notgedrungen gegenseitig aus der Patsche helfen. Dabei stellen sie fest, dass der erste Eindruck manchmal gewaltig täuscht …

Meinung: 

Ich wollte etwas Kleines, Kitschiges für Zwischendurch und habe es bekommen. Dieses Buch bringt Kinder, Kegel, Karriere und eine Liebesgeschichte unter einen Hut, was es schon fast zu einer Powerfrau unter den Büchern macht.

Ich mochte die Figuren und fand es als Leserin sehr angenehm, das Buch immer abwechselnd aus der Sichtweise der beiden Protagonisten zu erleben. Verschiedene Sichtweisen ist normalerweise etwas, das ich an Büchern überhaupt nicht schätze – hier hat es mir aber sehr gefallen, was dem Buch definitiv ein paar Pluspunkte einbringt.

Mir persönlich kam der Konflikt irgendwie zu spät. Der Konflikt und die anschließende Auflösung wurden im Buch so weit nach hinten geschoben, dass ich mich beim Lesen irgendwann selbst dabei ertappt habe, wie ich sehnsüchtig auf den großen Knall gewartet habe.

Der Schreibstil ist vielleicht noch ausbaufähig. Es ist ein Schreibstil bei dem man eher an der Oberfläche schwimmt, anstatt dass man sofort untertaucht. Aber da sich beide Autoren in dem sehr ähnlich sind, gibt es zwischen den Teilstücken keinerlei Gefälle, was sehr angenehm ist. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer einfach ist, ein Buch mit einer anderen Person zu schreiben, aber die beiden Autoren haben das gut gemeistert.

Die einzelnen Figuren haben mir sehr gefallen. Vicky und Simon, Luis und Tilda, die verrückte Gloria und die Schulzes, die fiese Ex Marion und der verantwortungslose Thomas. Ein paar der Nebencharaktere hätte man zwar getrost weglassen können, da sie nur so sporadisch auftauchen und dann für immer in der Versenkung verschwinden, aber trotzdem habe ich den Überblick nicht verloren.

Fazit: Alles in allem ist es ein nettes Buch. Es ist nett für Zwischendurch, wenn man etwas Schnelles zum Lesen sucht und auf Allround Happy Ends steht. (So wie ich. =) ) Es ist nichts zu Tiefgründiges und an manchen Stellen etwas seicht, trotzdem muss man den beiden Autoren das nette Ergebnis ihrer Zusammenarbeit zugestehen. Es muss zwar nicht unbedingt gelesen werden, aber es war ein netter Zeitvertreib.

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