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Rezension „The Boundless“

The Boundless

Titel: The Boundless

Autor: Kenneth Oppel

Verlag: Simon & Schuster

Seitenanzahl: 352

ISBN:  978-1-4424-7289-1

 

Inhalt: The Boundless, the greatest train ever built, is on its maiden voyage across the country, and first-class passenger Will Everett is about to embark on the adventure of his life!
When Will ends up in possession of the key to a train car containing priceless treasures, he becomes the target of sinister figures from his past.
In order to survive, Will must join a traveling circus, enlisting the aid of Mr. Dorian, the ringmaster and leader of the troupe, and Maren, a girl his age who is an expert escape artist. With villains fast on their heels, can Will and Maren reach Will’s father and save The Boundless before someone winds up dead…

Meinung: Ich mag Kenneth Oppels Bücher sehr. Sie sind immer spannend und immer überraschend. Einer der Gründe, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Allerdings war das Buch nicht ganz so, wie ich es erwartet hätte. Der Zug und die verschiedenen Waggons waren ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Irgendwie weniger fantasievoll. Über dem ganzen Buch liegt die dunkle Aura des 19. Jahrhunderts. Überhaupt kam mir das Buch sehr ernst und düster vor. Gar nicht wie ein Buch, das ich mit gutem Gewissen einem Achtjährigen in die Hand geben würde.

Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Angefangen bei Will, der erst noch seinen Platz in der Welt finden muss, über Maren und Mr. Dorian bin hin zum gesamten Zirkusvolk. Besonders interessant war hier die Interaktion zwischen Will und seinem Vater, die Geschichte, wie Wills Leben sich in den drei Jahren zwischen dem Prolog und der eigentlichen Handlung verändert hat und die Diskussion zwischen Vater und Sohn wegen Wills Zukunftsplänen. Auch hatte ich Freude an dem kleinen Querverweis zu Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Grey“, den ein Achtjähriger wiederrum wohl nicht verstehen bzw entdecken würde.

Die Handlung an sich ist nicht schlecht. Spannend und leicht nachvollziehbar. Leider, wie gesagt, ein bisschen düster und irgendwie vorhersehbar.

Außerdem hat mich die Erzählzeit ein wenig irritiert, eigentlich wie noch nie  zuvor bei einem Buch. Und das, obwohl mir das normalerweise nie etwas ausmacht.

Alles in allem war es mit Sicherheit ein interessantes und spannendes Buch, allerdings würde ich es eher einem Kind in der Unterstufe empfehlen. 12 – 14 vielleicht. Früher nicht.

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