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Rezension “Austenland” von Shannon Hale

Austenland

Titel: Austenland

Autor: Shannon Hale

Verlag: Bloomsbury

Seitenanzahl: 208

ISBN: 978-1-4088-4009-2

Inhalt: Jane is a young New York woman who can never seem to find the right man-perhaps because of her secret obsession with Mr. Darcy, as played by Colin Firth in the BBC adaptation of Pride and Predjudice. When a wealthy relative bequeaths her a trip to an English resort catering to Austen-obsessed women, however, Jane’s fantasies of meeting the perfect Regency-era gentleman suddenly become more real than she ever could have imagined. Is this total immersion in a fake Austenland enough to make Jane kick the Austen obsession for good, or could all her dreams actually culminate in a Mr. Darcy of her own?

Meinung:

Zuallererst muss ich sagen, dass ich Jane Austens vielgerühmtes Werk “Stolz und Vorurteil” nicht gelesen habe. Und bei Beginn der Lektüre auch die Verfilmung nicht kannte. “Austenland” und seine Heldin Jane haben mich jedoch so für sich eingenommen, dass ich mir die 2005er Version von “Stolz und Vorurteil” (weil ich die im Buch angepriesene Version von 1995 nirgends finden konnte) zu Gemüte geführt habe, um Jane und ihre Darcy-Obsession besser zu verstehen und weil ich so auch gleich eine offensichtliche Bildungslücke schließen konnte. (Zwar verstehe ich immer noch nicht, warum Mr. Darcy vielerorts als der perfekte Mann hingestellt wird, hatte aber meine Freude an den verbalen Schlagabtauschen zwischen ihm und Elizabeth und war am Ende so froh, dass die beiden sich doch noch gefunden haben, dass es fast schon peinlich ist.)

“Austenland” selbst fand ich wirklich nett. Es ist ein toller Roman mit einer Heldin, die über Irrungen und Wirrungen schließlich zu sich selbst findet. Die (gespielte) Kulisse der Regency-Zeit mit all ihren Kleidern und Knicksen und Höflichkeiten ist auf jeden Fall der perfekte Nährboden für alle schmachtenden Mädchenträume und man leidet wunderbar mit Jane mit, die (genau wie ich) Schwierigkeiten hat zu erkennen, was denn jetzt dort real ist und was nicht. Zugleich muss sie sich damit auseinander setzen zu erkennen, was sie denn wirklich will. Die Auflösung ihres Problems hinterlässt bei mir auf jeden Fall ein schönes Gefühl.

Shannon Hales Roman ist auf jeden Fall ein wunderbares Buch zum Schmachten und Seufzen, aber auch zum Nachdenken und Freuen. Ein bisschen Hintergrundwissen zu Jane Austens Büchern ist auf jeden Fall wünschenswert, da man, meiner Meinung nach, dann den Roman in vollen Zügen genießen kann.

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