Rezension „Cinder“

CinderTitel: Cinder

Autor: Marissa Meyer

Verlag: Feiwel & Friends

Seitenanzahl: 390

ISBN: 978-1-250-00720-9

Inhalt: Neu-Peking, irgendwann in der Zukunft. Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh…

Meinung:

Ich liebe Märchen. Und obwohl Cinderella nicht zu meinen Lieblingsmärchen gehört, hat mich dieses Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Bei diesem Buch handelt es sich um weit mehr als nur ein altes Märchen, dem man ein neues Kleid geschneidert hat. Dieses Buch zeigt uns eine neue Welt, eine Zukunft, die dunkel aber nicht zu düster erscheint. Was das betrifft, hat Marissa Meyer meiner Meinung nach eine wundervolle Balance geschaffen, weil Neu-Peking zwar kontrollierend und auf eine Art herüberkommt, die wir aus Filmen und Büchern kennen, die uns eine Zukunft zeigen, die uns jetzt wohl Angst machen würde, die kalte Berechnung und die Gleichgültigkeit der Regierung aber weglassen.

Weiters hat die Autorin wirklich großartige Charaktere geschaffen. Dabei meine ich nicht nur die Protagonistin Cinder selbst oder den Prinzen Kai, sondern auch die anderen Figuren wie Cinders kleine Schwester Peony, die Androidin Iko, aber auch die Stiefmutter Adri und die böse Königin. Mit diesen Figuren lacht man und weint man, manche Figuren liebt man sofort und anderen bringt man sofort nichts als kalte Abneigung gegenüber.

Dieses Buch hat einfach alles. Es hat eine großartige Storyline, noch großartigere Charaktere, es hat Charme und Spannung und Witz und Gefühl und ein klitzekleines Bisschen Romanik. Zwar habe ich mich an manchen Stellen mit dem Vokabular schwer getan (vor allen Dingen bei Stellen wo es um Mechanik ging), bereue die Entscheidung das Buch auf Englisch gelesen zu haben aber kein Bisschen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil „Scarlet“, wo es mehr um Scarlet also Rotkäppchen gehen soll, wir aber auch erfahren, wie es mit Cinder weitergeht.

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