Möglichkeiten

Mir ist gerade etwas aufgefallen: Montag und Donnerstag sind für mich die besten Tage der Woche. Montag und Donnerstag sind auch die einzigen Tage, in denen die städtische Bücherei offen hat. Nicht dass ich sie jetzt oft besuchen würde, aber ist es möglich, dass mein Tag gleich insgeheim besser wird, nur weil eine zusätzliche Möglichkeit Bücher zu beschaffen da ist? 😏 Ein Fall für Galileo Mystery.

Neuzugänge im August

neu im august

Hallo, ihr Lieben!
Langsam zeichnet sich bei mir ein Muster ab. Montage sind gute Tage. Dienstage sind furchtbare Tage. Und Mittwoch ist der Tag, an dem ich öfters eskaliere. Beim Essen. Mit Freunden. Beim Kaufen von Büchern…

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Auf dem Foto schaut es jetzt ehrlich gesagt gar nicht so viel aus. Gar nicht. Ich habe mich mal wieder auf meine Roald Dahl-Sucht besonnen und mir gleich mal vier neue Bücher gekauft. Ich musste leider ganz erschrocken feststellen, dass die beiden autobiographischen Bücher – Boy und Going Solo – nicht mehr in der Auflage zu haben waren, in der ich alle meine anderen Dahl-Bücher habe. (Der Funko ist übrigens der BFG. Ich werde zwar keine große Sammlung dieser Funkos anlegen, aber das ist ein Dahl-Funko. Das muss man verstehen.😉 )

Boy  erzählt von Roald Dahls Schulzeit und Jugend und sollte irgendjemandem die Geschichte mit der Maus bekannt vorkommen – ja, Boy ist das Buch, das Kathleen Kelly in „Email für dich“ in ihrer Vorlesestunde vorliest.😉

Going Solo hingegen erzählt von Roald Dahls späteren Abenteuern als Kampfpilot im zweiten Weltkrieg, inklusive Fotografien und Briefen.

Mischief and Mayhem beschäftigt sich mit Kleinigkeiten und interessanten Informationen zu den Büchern von Roald Dahl. Musste ich haben.

Roald Dahl’s Book of Ghost Stories beinhaltet 14 Kurzgeschichten, die vermutlich perfekt für Halloween sind. Oder einfach mal so.

Dorothy must die von Danielle Paige baut auf dem berühmten Buch „Der Zauberer von Oz“ auf, nur dass Amy Gumm, die es nach Oz verschlägt, feststellen muss, dass Dorothy offenbar in Wirklichkeit die Böse ist und das Land unterdrückt. Jetzt muss erst mal der Widerstand mobilisiert werden, dem Blechmann das Herz gestohlen, dem Löwen Angst gemacht und der Vogelscheuche das Hirn geklaut werden. Es soll an manchen Stellen ganz schön grausig sein, ich bin schon mal gespannt.

Winter – der Abschlussband von Marissa Meyers Lunar-Chroniken. Dieses Mal werden wir sehen, was Winter – Königin Levanas Stieftochter – zur Revolution beizutragen hat und ob Levana endlich gestürzt werden kann. Ich freue mich wahnsinnig auf das Buch, will allerdings auch nicht, dass es aufhört. Typischer Leserzwispalt halt.

Monstrous von MarcyKate Connolly ist eine Frankenstein ähnliche Geschichte über eine Stadt, in der Kinder verschwinden. Kym begibt sich nachts auf die Suche, muss allerdings auch ihre Flügel, die Schrauben an ihrem Hals und ihren stacheligen Schwanz verstecken. Klingt nett, wird in nächster Zeit gelesen.

Last but not least – Is everyone hanging out without me? von Mindy Kaling. Da ich die Bücher von Ellen DeGeneres, Tina Fey und Amy Poehler auch sehr mochte, war das eine logische Entscheidung. Ich habe es bereits angefangen und bis jetzt gefällt es mir sehr gut.


Was sagt ihr zu meinen neuen Mitbewohnern? Kennt ihr eines davon bereits? Habt ihr Tipps oder Meinungen? Immer her damit!😀

Sagt mal…

Was ist, wenn Bücher wirklich empfindsame Wesen sind? Fühlende, sprechende Wesen, die sich die ganze Zeit auf einer Frequenz unterhalten, die für unsere menschlichen Ohren nicht mehr zu hören ist? Was ist, wenn sie ähnlich wie die Spielzeuge in „Toy Story“ herumlaufen, herumfliegen? Ich meine, bei meinem sorgfältig chaotisch gehaltenen Durcheinander in meinem Bücherregal würde es mir nicht auffallen, wenn jetzt Janet Evanovich nicht mehr neben Dan Bown steht. Vielleicht huschen sie ins Regal zurück, wenn wir den Schlüssel in die Haustür stecken, vielleicht haben sie eine Abmachung mit der Katze, die am Fensterbrett sitzt und sie warnt, wenn wir nach Hause kommen. Vielleicht kennen sie unseren Arbeitsplan auswendig. Vielleicht gibt es ein Besitzer-kommt-nach-Hause-Frühwarnsystem.

Was denken sie wohl über uns, diese Bücher? Beobachten sie uns beim Staub saugen und brüllen uns hinterher, weil wir schon wieder diesen einen Fleck zwischen Regal und Pflanze vergessen haben? Tragen sie Eselsohren und Risse und Schokoflecken wie Kriegsnarben zur Schau? Haben sie Angst im Dunkeln? Buchrückenschmerzen, wenn man sie irgendwo offen liegen lässt? Schreien sie dramatisch „LUFT!“, wenn man sie aus der Handtasche holt? Haben sie beste Freunde im Regal? Lästern sie insgeheim über Buchverfilmungen oder ist der zweite Teil einer Trilogie tatsächlich das Dazwischenkind? Haben sie Angst in Vergessenheit zu geraten, wenn wir sie erst einmal gelesen haben? Selbstzweifel, weil wir sie gekauft, aber dann doch nie gelesen haben? Sind sie froh uns als Besitzer zu haben?

Ich könnte das noch ewig weiterspinnen. Aber jetzt mal ehrlich. Was wenn?

Montagsfrage

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Hallo, ihr Lieben!
Ich bin heute mal wieder dabei bei der Montagsfrage von Buchfresserchen. Heute schickt sie uns zurück zu den Anfängen.

Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Wie bin ich zum Bücherwurm geworden? Naja, ich denke das hat definitiv mit meiner Mutter zu tun. Da meine Mutter Lehrerin ist, habe ich schon sehr früh angefangen zu lesen. Lag vielleicht auch daran, dass wir früher keinen Fernseher hatten, die Nachbarskinder Rowdies waren und ich mich irgendwie beschäftigen musste. Ich kann mich dunkel an Besuche in der Bücherei und an Wartezeiten in Klassenzimmern erinnern. Außerdem bin ich mir ganz sicher, dass mir meine Mutter damals mit der Verpackung einer Wurstsemmel beigebracht hat, wie man für sich selbst „leise“ liest, weil ich das auch so können wollte wie sie.

Ich hatte nie mehr Platz für Bücher als ein Regalbrett, deshalb besteht meine Sammlung von Büchern eigentlich erst seit ein paar Jahren, seit ich von Zuhause ausgezogen bin. Obwohl es zwischendurch sicherlich auch mal längere Flauten gab, waren Bücher für mich immer präsent und wichtig.